Landesverband der Piratenpartei Deutschland
Aktualisiert: vor 1 Stunde 2 Minuten
29. Juli 2010 - 18:00
Am jedem letzten Freitag im Juli ist der System Administrator Appreciation Day . An diesem Tag sollen alle Computerbenutzer einmal kurz innehalten und über das unermüdliche Treiben ihres Admins nachdenken. Diesen meist stillen Held des Alltags, der im Hintergrund dafür sorgt, dass alles rund läuft, darf man an diesem Tag gerne mit einem Stück Kuchen überraschen.
Der Landesverband Bremen will daher die Gelegenheit nutzen, sich bei ihrem Admin, Sven Schomacker zu bedanken. Sven ist für diesen Webauftritt verantwortlich und ein aktiver Entwickler des hier verwendeten Content Managment Systems Zikula.
Happy SysAdminDay lieber Sven! Danke für die tolle Arbeit.
Und hier kommt sogar noch ein Ständchen von Wes
Video: Sysadmin Song
28. Juli 2010 - 20:06
Fast unbemerkt hat der Bundesgerichtshof bereits im April ein wegweisendes Urteil bezüglich des Schutzes von Werken im Internet gefällt[ 1 ]. Eine Künstlerin hatte gegen Google geklagt, da die Suchmaschine ihre Webseite durchsucht und indiziert hatte. Wenn man nun nach besagter Künstlerin eine Suche startete, wurden auch verkleinerte Vorschaubilder ihrer Kunstwerke angezeigt. Hierin sah die Klägerin eine Verletzung ihres Urheberrechtes und klagte auf Unterlassung.
27. Juli 2010 - 10:02
Zur Zeit liest man viel über WikiLeaks, aber die Wenigsten wissen worum es dabei geht.
WikiLeaks ist eine Internetplattform, auf der anonym geheime Dokumente veröffentlicht werden können. Das erweckt natürlich den Unmut der betroffenen Organisationen. Aktuell ist das amerikanische Militär nicht gut auf Julian Assange, dem Gründer und Betreiber von Wikileaks zu sprechen. Rund 90.000 geheime Dokumente über den Krieg in Afghanistan sind bei WikiLeaks aufgetaucht. Die Freude der US-Regierung darüber, war eher verhalten[ 1 ].
9. Juli 2010 - 19:14
Die Politik ist auf Kuschelkurs mit der Internetwelt und will endlich etwas für die Nutzer tun, so hat es den Anschein. In diesem Fall sind es die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ( FDP ) und die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ( CSU ). Beide haben sich vorgenommen im „rechtsfreien Raum“ des Internets ein für alle mal Schluss zu machen mit den heimtückischen Abofallen. Das wäre eine löblich Tat, wenn ihre Lösung nicht so dermaßen unbeholfen und unbrauchbar wäre.
8. Juli 2010 - 19:13
Eine neue Idee fegt durch das das Internet. Schnell wurden wieder neue Begriffe kreiert, die leider manchmal nicht dem Verständnis dienlich sind. Da es sich hierbei aber zu 100 Prozent um die Umsetzung unserer Hauptforderung nach Transparenz und Bürgerbeteiligung handelt, klären wir natürlich gerne auf, was ein „Transparency Board“ ist.
8. Juli 2010 - 11:19
Eine neue Idee fegt durch das das Internet. Schnell wurden wieder neue Begriffe kreiert, die leider manchmal nicht dem Verständnis dienlich sind. Da es sich hierbei aber zu 100 Prozent um die Umsetzung unserer Hauptforderung nach Transparenz und Bürgerbeteiligung handelt, klären wir natürlich gerne auf, was ein „Transparency Board“ ist.
8. Juli 2010 - 11:19
Eine neue Idee fegt durch das das Internet. Schnell wurden wieder neue Begriffe kreiert, die leider manchmal nicht dem Verständnis dienlich sind. Da es sich hierbei aber zu 100 Prozent um die Umsetzung unserer Hauptforderung nach Transparenz und Bürgerbeteiligung handelt, klären wir natürlich gerne auf, was ein „Transparency Board“ ist.
5. Juli 2010 - 19:09
Ob Thomas de Maiziere beim Bericht der Enquete-Komission "Internet und digitale Gesellschaft" wohl an Goethes Zauberlehrling gedacht hat? Er muss sich zumindest sehr ähnlich gefühlt haben. Da beruft er Fachleute ein, die ihn bei der Regulierung des Internets beraten sollen und die sagen mehrheitlich „tun sie es nicht!“[ 1 ]. Er wünscht sich selber jetzt wohl in die Rolle des Meister: „In die Ecke, Besen, Besen! Seids gewesen. Denn als Geister ruft euch nur zu diesem Zwecke, erst hervor der alte Meister.“
5. Juli 2010 - 19:07
Viele Bürger in Bremen würden gern selbst "Hand an legen", um die Umgebung in der sie wohnen mitzugestalten.
Oft ist dies aber nicht möglich, oder es ist zu spät für Entscheidungen, da diese schon von den Verantwortlichen der Stadt "abgenickt" wurden. Das daraus entstehende Unverständnis über diese Planung der eigenen Stadt steigt an und endet nicht all zu oft in einer Gleichgültigkeit, ganz nach dem Motto "Ach, ich kann doch eh nichts daran ändern".
Die Ausstellung "Bremen plant - mach mit!" soll hier entgegen wirken und das Interesse für die jeweiligen Stadtteile wecken.
5. Juli 2010 - 19:02
"Die Bürger profitieren durch schnellere und diskretere Abwicklung von Sozialleistungsverfahren. Die Arbeitgeber werden von mehr als 85 Mio. € Bürokratiekosten entlastet, ihre Wettbewerbsfähigkeit steigt."[ 1 ]
Genau zu diesem Zweck wurde die zentrale Datenspeicherstelle ELENA (elektronisches Entgeltnachweis) eingeführt. Fast still und heimlich wurde zum 1 Januar diesen Jahres diese Datenkrake in Betrieb genommen. Arbeitgeber sind seit dem dazu verpflichtet umfangreiche Datensätze über alle Beschäftigten Monat für Monat elektronisch zu übermitteln. Bedenken bezüglich des Datenschutzes wurden dabei völlig ignoriert. Eine Aufklärung der Arbeitnehmer über Art und Umfang der zu übertragenen Daten fand nicht statt.
4. Juli 2010 - 19:01
Original und Fälschung?
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen( GVU ) versucht Original und Kopie, die in ihrem Wortschatz natürlich Fälschung heißt, zu unterscheiden. Dies zeigt, dass sie die Gegebenheiten des digitalen Zeitaltern noch nicht zur Kenntnis genommen haben. Das Internet, die größte Kopiermaschine der Welt, erzeugt in jeder Sekunde zigtausende identische Duplikate von mehr oder minder bedeutenden Werken. Das hierfür eine Neuauflage des Urheberrechts erforderlich ist, liegt auf der Hand.
2. Juli 2010 - 18:59
Es ist wie ein Déjàvu. Nachdem wir endlich dies leidige Thema in Deutschland hinter uns gebracht haben, kommt Frau Cecilia Malmström mit dem selben Mist um die Ecke - diesmal aber halt auf EU Ebene. Wieder einmal sollen zur Bekämpfung von Kinderpornographie Internetsperren durchgesetzt werden.
2. Juli 2010 - 18:56
So, die Stelle ist vergeben. Wird haben wieder einen Bundespräsidenten. Christian Wulff wurde erwartungsgemäß von der schwarz-gelben Mehrheit in sein neues Amt gewählt.
2. Juli 2010 - 14:48
Es ist wie ein Déjàvu. Nachdem wir endlich dies leidige Thema in Deutschland hinter uns gebracht haben, kommt Frau Cecilia Malmström mit dem selben Mist um die Ecke - diesmal aber halt auf EU Ebene. Wiedereinmal sollen zur Bekämpfung von Kinderpornographie Internetsperren durchgesetzt werden.
1. Juli 2010 - 18:55
Kommentar
Ein neoliberaler Christ ohne Ecken und Kanten gewinnt im dritten Wahlgang die Präsidentschaft gegen einen neoliberalen Christen mit ein paar Ecken und Kanten.
Beide Kandidaten entstammen demselben Lager und vertreten dieselben politischen Meinungen. Wer sich sich bisher gefragt hat, wo sich CDU , FDP , SPD und Grüne eigentlich noch unterscheiden, hat nun endlich eine Antwort gefunden. Die einen haben mehr graue Haare als die anderen.
25. Juni 2010 - 6:35
„Wir müssen was tun!“ ruft der FoeBuD e.V. auf.
Mit dem Zensusgesetz ist eine Datensammlung für 2011 geplant, die vor Allem Daten aus verschiedenen Stellen zusammenführt und unsere informationelle Selbstbestimmung verletzt.
Unterstützen sie diese Klage mit Ihrer Unterschrift!
Wo liegt das Problem?
Ein Viertel bis ein Drittel aller in Deutschland ansässigen Personen werden zu Zwangsbefragungen aufgesucht und müssen “Erkundigungen” im familiären und nachbarschaftlichen Umfeld dulden.
Sensible persönliche Daten werden aus zahlreichen Quellen ohne Ihre Einwilligung zusammengeführt. Die Daten von Meldeämtern und Behörden werden somit zweckentfremdet.
Die Zuordnung der Daten ist über eine eindeutige Personenkennziffer möglich. Eine solche eindeutige, gemeinsame Ordnungsnummer hatte das Bundesverfassungsgericht 1983 ausdrücklich verboten.
Die Erhebung ist nicht anonym , da jederzeit Rückschlüsse auf Ihre Identität möglich sind. Es entstünde ein zentral verfügbares Personenprofil aller in Deutschland ansässigen Personen.
Die zentrale Verfügbarkeit der Personenprofile weckt Begehrlichkeiten. Die Datenschutz-Skandale der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das Missbrauchspotenzial einmal angelegter Datensammlungen enorm ist.
Die Abfrage der Daten laut deutschem Zensus-Gesetz geht über den von der EU geforderten Umfang hinaus, z. B. die Angabe des Religionsbekenntnisses , das insbesondere muslimische Glaubensrichtungen besonders differenziert und damit zur Beantwortung auffordert. So ließe sich zum Beispiel eine Liste aller Muslime in Deutschland erstellen, die ihre Religionszugehörigkeit angegeben haben.
Die Verfassungsbeschwerde wird vom FoeBuD e.V. organisiert. Der FoeBuD setzt sich seit 1987 für Bürgerrechte, Datenschutz und eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter ein. Seit 2000 verleiht der FoeBuD die BigBrotherAwards.